Erfolge

Glücksmomente

Liebe Glückspenderin, lieber Glückspender!

Wir sagen herzlich „Danke!“

Durch Ihre großzügigen Zuwendungen konnten wir erfolgreich helfen. Erfolg heißt für uns, mit Menschen tragfähige Lösungen zu entwickeln – unabhängig in welcher Notlage sie sich befanden:

Hier einige Beispiele:

Fathimah aus Sri Lanka kam zu uns ins Café International, wegen unseres Spezialangebots „Deutsch Unterricht mit Kinderbetreuung. Sie war anfangs sehr schüchtern - auch ihr Sohn blieb immer auf ihrem Schoss. Doch als sie nach anderthalb Jahren nach Süddeutschland umzog, schenkte sie uns ein handgemachtes, mit wunderschönen Blüten verziertes Bild mit der Aufschrift „Caritas Integration und Mehr“: „Ich bin so froh, dass ich zur Caritas gekommen bin. Hier wurde ich ein ganz anderer Mensch: viel offener und selbstbewusster! Auch habe ich so viele nette Frauen kennengelernt und Deutsch gelernt. Mein Sohn fand es so schön in der Mutter-Kind Gruppe, er wird bestimmt keine Schwierigkeiten haben, wenn er jetzt in den Kindergarten kommt.“

Nach einem Gefängnisaufenthalt verlor Sonja ihre Wohnung. Plötzlich stand sie auf der Straße. Sie fand den Weg in das Café Plattform. In der Sprechstunde fasste sie Vertrauen und erzählte wie sie bisher versucht hat, Lösungen für ihr Leben zu finden. Sie entwickelte schnell eine Vorstellung davon, wie sie gerne leben möchte. Eine regelmäßige Arbeit war ihr besonders wichtig. Über die Vermittlung in das Betreute Wohnen für Frauen konnte sie schnell in eine Wohnung ziehen. Ebenso wurde sie von uns in den fairKauf vermittelt, wo sie zunächst ehrenamtlich half. Nach einiger Zeit konnte ihr dort eine reguläre Arbeitsstelle angeboten werden, die sie gerne annahm. Bis heute arbeitet sie dort. Inzwischen lebt sie in eigener Wohnung in einer festen Partnerschaft.

„Bei meinem engen Budget hätte ich mir kaum eine Kinderbetreuung für den Tag leisten können – ich wäre echt aufgeschmissen gewesen, wenn die Familienfeuerwehr nicht schnell geholfen hätte.“ Petra musste sich plötzlich um ihren Demenzerkrankten Vater kümmern, als ihre Mutter sich ein Bein brach. „Das gab mir bei dem ganzen Stress Zeit und Ruhe, alles Notwendige zu organisieren.“

Durch Ihre Spenden können wir in der Einrichtung Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern kontinuierlich drei Gruppen für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien anbieten.
Eines der „Feuervögelchen“ ist Kathrin. Kathrin ist neun Jahre alt und lebt seit dem dritten Lebensjahr bei ihren Großeltern. Ihre Eltern sind beide drogenabhängig und bewegen sich ständig zwischen Trennung und Versöhnung, Therapie und Rückfall, Wohnungslosigkeit und Gefängnisaufenthalt. Dieses Auf und Ab hält die ganze Familie in Atem, besonders aber leidet Kathrin darunter. Immer wieder wird sie hin und her gerissen zwischen Hoffnung und Enttäuschung. In Worte fassen konnte sie das aber lange nicht. Im Kindergarten ist sie durch aggressives und impulsives Verhalten ausgefallen und auch der Schulstart war nicht einfach. Dennoch hat sie Freunde kennengelernt und mit ihnen auch andere Haushalte, in denen sie das klassische Familienleben erleben durfte. Sie begann ihren Großeltern Fragen zu ihren Eltern, zu Sucht und Drogen zu stellen. Die Großeltern spürten schnell, dass sie mit den Fragen ihrer Enkelin an die eigenen Grenzen stoßen. Sie suchten Unterstützung für Kathrin und sich. Seitdem besucht Kathrin wöchentlich eine Gruppe. Sie tauscht sich mit anderen Kindern aus, die ähnliche Erfahrungen gemacht und die gleichen Fragen haben. Auch die Gespräche mit den Fachkräften und deren Aufmerksamkeit tut ihr sichtlich gut. Mit und mit begreift sie, dass sie nicht verantwortlich für die Sucht ihrer Eltern ist, entdeckt neue Interessen, in die sie all ihre Energie stecken kann und entwickelt so ein ganz neues Selbstbewusstsein.

Als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling erhielt Ali kurz nach seiner Ankunft in Aachen Unterstützung durch einen Vormund und Betreuern einer Jugendhilfeeinrichtung. Doch nach Beendigung der Jugendhilfe war er vollkommen auf sich gestellt. Überfordert mit Behördenangelegenheiten und der Suche nach einem Ausbildungsplatz, wandte er sich hilfesuchend an unseren Jugendmigrationsdienst, der ihm seitdem mit Rat und Tat professionell zur Seite steht.
Kontakt zu Gleichaltrigen mit und ohne Fluchtbiografie fand er in unserem Café Weltweit, wo sich junge Menschen in geschützter Atmosphäre zum Kickern, Billiarden oder einfach nur zum Quatschen treffen. „Das Café Weltweit kannte ich schon. Ich habe hier letztes Jahr meinen Haushaltsführerschein gemacht.“ Unterstützt wird das Freizeitangebot von Studenten, die als geschulte, ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort sind. Ihre Spenden für Herkunft:Zukunft ermöglichen uns, neben der professionellen Beratung auch Gelegenheit und Raum für interkulturelle Begegnung anzubieten.
Mittlerweile ist Ali selbst sehr engagiert und leistet ehrenamtlich Dolmetscherhilfe für Gleichaltrige. „Ich habe Hilfe bekommen. Ich möchte jetzt auch helfen.“

25 Grundschulen in der Stadt Aachen kooperieren mit unseren Mentoren von JutE - Jugend trifft Erfahrung. und so konnten im vergangenen Jahr 64 Kinder kompetent und liebevoll begleitet werden.
Der Schwerpunkt liegt bei der sprachlichen Förderung. Insgesamt konnten seit dem Start des Projekts fast 600 Kinder begleitet werden.

„Wenn die freundliche Dame von der Caritas kommt, spielt sie auch manchmal eine Runde Kniffel mit mir. Das ist schön. Sie spricht dann auch mit Papa und Mama, und auch die freuen sich, wenn sie kommt. Seit sie da ist, habe ich mehr Platz zum Spielen bei uns in der Wohnung, und Papa und Mama streiten nicht so oft“, erzählt uns Yannick (7 Jahre). Mit Ihren Spenden für Kinderperspektiven haben Sie unseren Fachkräften ermöglicht in Familien in Krisensituationen zu unterstützen. Dabei können wir insbesondere Kinder ein Stück liebevollen Alltag schenken.

Zuhause - in gewohnter Umgebung sterben zu können unter einer optimalen Versorgung: das ist der Wunsch der meisten Menschen und Patienten unseres Palliativpflegedienst. Uns ist es wichtig, dass unsere Fachkräfte vor Ort dies mit viel Empathie tun können. Vor allem nehmen wir uns Zeit für die Nöte und Bedürfnisse, die über die reine Pflege hinausgehen. Diese Zeit schenken Sie uns mit Ihren Geldspenden! Angehörige und Patienten können so immer auf ein offenes Ohr und auch auf Unterstützung nach dem Tod zählen. Sie verschenken Zeit: für Gespräche, Trauerbegleitung und „Dasein“- in einer sehr schweren Zeit.
Ein besonderer Dank gilt hier auch dem Rotary Club Charlemagne, der uns großzügig begleitet.

Sie, liebe Glückspenderinnen und Glückspender, verschenken mit Ihren Zuwendungen Kindern, Obdachlosen, Familien, Sterbenden, Fremden und Kranken liebevolle Unterstützung, neue Perspektiven und lebensfrohe Glücksmomente.
Danke! Sie sind uns eine große Hilfe!

Ebenso herzlich danken wir unseren Sponsoren und Unternehmensspendern:

Die APAG und das Autohaus Jacobs stellen uns als Fonds-Partner besonders großzügige Budgets für unsere Arbeit mit Suchtkranken und mit Kindern zur Verfügung.

Aachener Parkhaus GmbH Jacobs Kinderfonds

Weitere Unternehmen sind als Projekt-Partner treu an unserer Seite.
Die Sozietät Delheid Soiron Hammer für das Café International, die Unternehmensgruppe Quadflieg für das Café Plattform sowie NetAachen für Kinderperspektiven.

Sozietät Delheid Soiron Hammer Unternehmensgruppe Quadflieg NetAachen

Wolfgang Offermann
Stabsstelle Öffentlichkeit & Kommunikation

Projekte

„Helfen Sie uns, damit wir helfen können!“

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Die Caritas

Not sehen und Handeln! Das ist unser Anspruch! Der Regionale Caritasverband Aachen engagiert sich. In vielen Arbeitsfeldern.

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