Erfolge

Glücksmomente

Liebe Glückspenderinnen und Glückspender!

Ihre großzügige Begleitung zeigte besondere Wirkung in dieser Zeit großer Herausforderungen. Insbesondere in der Corona-Krise sehen wir uns in der Pflicht, für die uns anvertrauten Menschen da zu sein.

Sei es in der pflegerischen Versorgung, bei den existentiellen Hilfen für Wohnungslose und Suchterkrankte oder anderen Aufträgen im Rahmen der „Daseinsfürsorge“. In diesem Engagement – oftmals auch physisch ganz eng und nah bei den Betroffenen - müssen wir äußerst sorgfältig darauf achten, Ansteckungen zu vermeiden und Infektionsketten zu unterbrechen.

Wir sind sehr stolz auf die hohe Flexibilität und das großartige Engagement, das unsere „Caritas-Familie“ - zu der Sie, liebe Glückspenderinnen und Glückspender zweifelsfrei gehören - in diesen Tagen gezeigt hat.

Herzlichen Dank!

Unser gemeinsamer Erfolg basiert auf einem tragfähigen Fundament langjähriger Erfahrung. Auch von unserer gut gepflegten Netzwerkarbeit als sozialer Partner in der Region profitieren wir nun.

Besonders froh sind wir, dass wir die familiäre Begleitung der hart von der Pandemie betroffenen wohnungslosen Menschen im Café Plattform aufrechterhalten konnten. In der leeren Stadt fühlten sie besonders einsam. Durch die Verlegung der Notübernachtung in eine leerstehende Schule der Stadt Aachen, gestalteten wir die erste räumliche Veränderung, die die notwendigen Abstandsregelungen einhaltbar machte. Es folgte der Umzug des Cafés in die Kirchengemeinde St. Peter. Den Besuchern ist somit tagsüber eine Gelegenheit gegeben, sich insbesondere bei widrigen Witterungsverhältnissen geschützt und betreut aufhalten zu können.

Unsere Beschäftigungsmaßnahme Querbeet musste im ersten Lockdown nur kurzzeitig aussetzen. Schnell durften wir mit den Querbeetlern wieder in Tandems oder kleinen Gruppen draußen der Arbeit nachgehen.
Einer dieser Querbeetler ist Ismet (49 Jahre), geboren in Aachen und stolzer Öcher: „Mit Querbeet habe ich Aachen noch einmal ganz neu entdeckt. Mir ist es wichtig zu zeigen, dass auch „Wir“ unseren Teil für ein schönes und sauberes Aachen leisten.“ Ismet engagiert täglich bei Querbeet und träumt von einer Anstellung bei der Stadt als Kehrmännchen.
Mittlerweile betreuen wir mit unseren Klienten rund dreißig „Querbeete“ in Aachen - Tendenz steigend.

Bisher wurden die Familien im Projekt Brückenschlag meist aufsuchend durch unsere „Familien-Scouts“ begleitet und im familiären Haushalt beraten. Aufgrund der elterlichen Krebserkrankung leben viele unserer Familien bereits in einer Ausnahmesituation. Die durch Covid 19 noch weiter verstärkt wurde. Sowohl die Kontakteinschränkungen als auch die Zugehörigkeit der erkrankten Eltern zur Risikogruppe erfordern besondere Maßnahmen im Umgang mit den verunsicherten Familien. Anstelle von persönlichen Kontakten bieten die SCOUTs telefonische oder videobasierte Beratung, anstelle von Besuche im Kinderzimmer, Spaziergänge und Besuche im Freizeitpark.
Wir konnten erfolgreich zu allen betroffen Familien Kontakt halten und für sie weiterhin hilfreiche Ansprechpartner sein.

Dies betrifft in gleicher Weise die Familien, die wir über unser Projekt Kinderperspektiven begleiten. Auch hier konnten wir der eindringlichen Bitte des Jugendamtes folgen und für die Kinder die notwendigen Interventionen sicherstellen – insbesondere durch die Intensivierung von Testungen unserer Mitarbeiterinnen.

Im Frühjahr 2020 mussten zunächst unsere Gruppenangebote in der Einrichtung Feuervogel für sechs Wochen pausieren.
In dieser Zeit war es für die uns anvertrauten Kinder besonders wichtig, auf anderen Wegen den Kontakt zu ihnen und ihren Familien zu halten. Dies geschah durch Einzelgespräche, Treffen im Freien, Telefonate und auch auf neuen, kreativen Wegen. So blieben wir über Brieffreundschaften und über unsere sozialen Netzwerke in Verbindung. Durch ein speziell entwickeltes Hygienekonzept konnten wir bereits im Mai 2020 wieder mit den Gruppen starten.
Unsere Ferienaktionen fanden anders als gewohnt statt: Wir unternahmen mit den Kindern und Jugendlichen eine Radtour durch den Pferdelandpark, einen Trommel-Workshop sowie eine große Pizza-Back-Aktion. Zum ersten Mal boten wir einen „offenen Treff“ an, den unsere „Feuervögelchen“ dankend annahmen.

Besonders herausgefordert waren wir in unserem Arbeitsbereich Herkunft:Zukunft. Regulär unterstützen wir über 3000 Menschen durch unseren Migrationsdienst. In der Pandemie halten wir weiter Kontakt zu unseren Ratsuchenden, in dem wir unsere Angebote ständig an die Schutzmaßnahmen anpassen. In den Zeiten des strengen Lockdowns führten wir eine persönliche Notfall-Beratung durch griffen auch auf Telefon, Mail oder Türgespräche zurück. Mehr denn je waren als Vermittler tätig, da viele Anlaufstellen vollständig geschlossen waren und wir die Klärung der Anliegen übernahmen. In den Monaten mit moderaten Einschränkungen konnten wir unsere Beratungen sowie Begegnungsangebote sukzessive wieder erweitern.

Mittlerweile gibt es in unserem Angebot JutE - Jugend trifft Erfahrung gut 80 Mentoren, die in Aachen und Alsdorf an 34 JutE-Schulen seit Projektbeginn rund 800 Kinder unterstützen. Der Gewinn bleibt auf allen Seiten (Kind – Mentor – Schule) hoch.
Auch jetzt während der Corona-Zeit bleibt die Verbundenheit groß.
Die MentorInnen gingen in den Phasen, wenn es möglich war, weiterhin in die Schule zu „ihren JutE-Kindern“. In den weitaus längeren Phasen der Kontaktlosigkeit in 2020 beschrieben sowohl die MentorInnen als auch die Schulen für die Kinder, dass einfach etwas Wichtiges fehlte! Einige Kinder meldeten sich mit Post und selbstgemalten Bildern bei ihren Mentoren, um die wichtigen Beziehungen weiter zu pflegen.

In unserem Kerngeschäft Palliativpflegedienst überwanden wir alle Hürden mit Testungen und Impfungen und waren weiter für unsere Patientinnen und Patienten da.
Gerade jetzt benötigen sie zusätzlich Sicherheit und Geborgenheit.
So wurden Ihre Geldspenden zu „Zeitspenden“!

Sie, liebe Glückspenderinnen und Glückspender, verschenken mit Ihren Zuwendungen Kindern, Obdachlosen, Familien, Sterbenden, Fremden und Kranken liebevolle Unterstützung, neue Perspektiven und lebensfrohe Glücksmomente.
Danke! Sie sind uns eine große Hilfe!

Ebenso herzlich danken wir unseren Sponsoren und Unternehmensspendern:

Die APAG und das Autohaus Jacobs stellen uns als Fonds-Partner besonders großzügige Budgets für unsere Arbeit mit Suchtkranken und mit Kindern zur Verfügung.

Aachener Parkhaus GmbH Jacobs Kinderfonds

Weitere Unternehmen sind als Projekt-Partner treu an unserer Seite.
Die Sozietät Delheid Soiron Hammer für das Café International, die Unternehmensgruppe Quadflieg für das Café Plattform sowie NetAachen für Kinderperspektiven.

Sozietät Delheid Soiron Hammer Unternehmensgruppe Quadflieg NetAachen

Wolfgang Offermann
Stabsstelle Öffentlichkeit & Kommunikation

Projekte

„Helfen Sie uns, damit wir helfen können!“

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Die Caritas

Not sehen und Handeln! Das ist unser Anspruch! Der Regionale Caritasverband Aachen engagiert sich. In vielen Arbeitsfeldern.

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