Erfolge

Glücksmomente

Liebe Glückspenderinnen und Glückspender!

Herzlich bedanken wir uns für Ihre großartige Unterstützung!
Und vor allem: diese Unterstützung wirkt.

Durch Ihre Zuwendungen können wir erfolgreich helfen.
Erfolg heißt für uns, mit Menschen tragfähige Lösungen zu entwickeln – unabhängig in welcher Notlage sie sich befinden:

Hier einige Beispiele:

Desiré wohnt im Rehmviertel, sie hat einen deutschen Mann geheiratet und kommt aus Togo. Im Café International beginnt, sie Deutsch zu lernen, weil im Integrationskurs noch kein Platz ist.
Sie lernt andere Frauen kennen, alle haben ihr Päckchen zu tragen und haben gemein, dass sie ihre ursprüngliche Heimat verlassen mussten: Sie verstehen was Heimweh ist.
Donnerstags im „Frauen-Wohlfühl-Café“ macht sie zusammen mit den Stadtteilmüttern mit bei Körperübungen zur Stress- und Traumabewältigung. Die sanften Bewegungen und das gegenseitige Handauflegen zur Beruhigung helfen ihr sehr, um sich wohler zu fühlen. Denn sie vermisst ihre Familie in Afrika sehr.
„Schön, dass Du das bist“ sagen sich die Frauen der Reihe nach und schauen dabei einander ins Gesicht. Es tut gut, das zu hören. In der Gemeinschaft fällt vieles leicht und jede ist willkommen, gehört dazu, egal wo sie herkommt. Als Desiré in den Integrationskurs wechselt, ist sie schon ein Stückchen mehr angekommen in Deutschland und hat vieles über hiesige Sitten und Gebräuche gelernt.

Patricks Weg ins Café Plattform führte ihn über viele Städte in Deutschland. Seine Wohnung verlor Patrick vor vielen Jahren in Kassel und befand sich seitdem auf der Reise.
In der Sprechstunde erzählte Patrick seine ganze Geschichte. Das erste Mal seit langer Zeit wieder. Auf der Reise gab es hierfür nicht so viele Möglichkeiten. Oft war er sehr einsam. Im Gespräch mit dem Sozialarbeiter formulierte Patrick eine sehr klare Idee, wie er eigentlich leben möchte. Eine Wohnung, Arbeit, eine Beziehung. Dinge, die sich jeder wünscht. Durch die freundliche Atmosphäre und verständnisvolle Art des Mitarbeiters hatte Patrick das Gefühl, jetzt wirklich an seiner Situation arbeiten zu können.
Auf dessen Vorschlag, sich mal das Don-Bosco-Haus anzuschauen, reagierte Patrick erst skeptisch, aber jetzt - nach einem Jahr in dieser Resozialisierungseinrichtung - merkt er wie gut ihm die Zeit getan hat.
Er geht jetzt regelmäßig einer Maßnahme des Jobcenters nach, trifft sich regelmäßig mit Freunden und fühlt sich wieder sicher und geborgen. Das hätte er sich niemals erträumt, als er im Dunkeln abends an der Tür des Café Plattforms klingelte.

Die 12-jährige Dana erzählt:
„Als Mama plötzlich ins Krankenhaus musste, war Papa ganz schön gestresst. Mein Bruder und ich haben natürlich zu Hause geholfen. Trotzdem waren wir glücklich, als Frau Berger von der Familienfeuerwehr gekommen ist und für uns da war!“

Durch Ihre Spenden können wir in der Einrichtung Feuervogel – Hilfen für Kinder suchtkranker Eltern kontinuierlich seit zehn Jahren drei Gruppen für Kinder und Jugendliche aus suchtbelasteten Familien anbieten. Aktuell sind es sogar vier Gruppen.
Eines der „Feuervögelchen“ ist Vanessa. Ihr Vater ist alkoholabhängig.
Es gab deswegen oft laute Streitereien zwischen ihm und Vanessas Mutter. Manchmal schmiss die Mutter ihn raus, nur um ihn ein paar Tage später wieder zu Hause aufzunehmen. Vanessa wusste genau, wo ihr Vater den Alkohol versteckte. Sie begann damit, diesen wegzuschmeißen, damit es dem Papa bessergeht. Von ihren Freundinnen wusste niemand, was zu Hause bei ihr los war. Vanessa war sehr still. Sie hatte Angst, andere Kinder zu sich nach Hause einzuladen. Damals war sie 8 Jahre alt.
Jetzt ist sie 11 und ihr Vater wohnt seit zwei Jahren nicht mehr bei der Familie. Manchmal ruft er an oder schreibt einen Brief. Vanessa ist seit einem Jahr bei Feuervogel. Hier kann sie über die erlebten Situationen mit ihrem Vater reden. Sie hat gelernt, dass sie mit dem Problem nicht alleine ist. Auch weiß sie jetzt, dass sie für die Krankheit ihres Vaters nicht verantwortlich ist. Sie darf ihren Papa liebhaben, auch wenn ihre Mutter das nicht mehr tut und er durch seine Sucht manchmal Dinge tut, die sie nicht richtig findet. Ihre Freundinnen lädt sie jetzt oft zu sich ein.
Die Lehrer berichten, dass Vanessa sei viel offener geworden und gar nicht mehr so still ist.

Isabelas Mann ist vor einem Jahr beruflich von Spanien nach Deutschland versetzt worden. Sie selbst sprach kein Wort Deutsch und war sehr daran interessiert, sich schnellstmöglich in der neuen Heimat zurechtzufinden.
Über unser Projekt Herkunft:Zukunft fand sie hier Unterstützung durch unsere Migrationsberatung:
Wir vermittelten ihr eine Sprachtandem-Partnerin und die Teilnahme an Sprachkurs- und Kreativangeboten für Frauen. Der Erfolg stellt sich prompt ein: Isabelas Deutschkenntnisse werden erkennbar besser. Ihr nächstes Ziel: Berufliche Perspektiven klären. Die Experten der MBE-Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer werden sie auch hier erfolgreich begleiten.

Seit mehr als zehn Jahren konnten wir mit unserem Angebot JutE - Jugend trifft Erfahrung insgesamt 631 Kinder in Aachen fördern. Über 100 ehrenamtliche Mentoren haben die Kinder mit viel Motivation und Freude beim Lernen unterstützt. Auch in Alsdorfer Schulen arbeiten seit 6 Jahren engagierte Mentoren und fördern Kinder beim Lernen.
Für Mark (10 Jahre) eine gute Erfahrung: „Mit Herrn Petermann habe ich sogar das mit dem Rechnen kapiert. Und jetzt freue ich mich in meiner neuen Schule, Englisch zu lernen. Denn ich will ja mal Pilot werden.“

Kinder spüren, wenn die Eltern Sorgen haben. Sie sind durch die Unruhe der Eltern verunsichert, vor allem wenn sich ihr Tagesablauf ändert oder sogar ihre Versorgung nicht mehr wie gewohnt geregelt ist. Unsere Mitarbeiterinnen geben Eltern und Kindern eine verlässliche Tagesstruktur und somit die dringend erforderliche Sicherheit zurück. Das bewirkt eine große Entlastung für die ganze Familie. Mit Ihrer Spende für Kinderperspektiven ermöglichen Sie unseren Fachkräften, Familien in Krisensituationen zu unterstützen.
Petra S. aus Aachen: „Nach meinem dritten Kind wuchsen mir auf einmal die Probleme über den Kopf. Im Haus schien alles schlecht zu laufen. Ein Glück, dass wir zum richtigen Zeitpunkt die Hilfe von der Caritas bekamen. Wenn die freundliche Dame da war, freuten sich meine Kinder und wir waren alle viel entspannter. Sie gab uns Vertrauen und Ruhe und dazu noch viele gute praktische Tipps. Das hat uns wirklich sehr geholfen, wir kommen nun viel besser zurecht!“

Zuhause – ein Ort der Geborgenheit, Wärme und zum Wohlfühlen.
Für die Menschen, die von unserem Palliativpflegedienst betreut werden, ist es ein großer Wunsch in der vertrauten Umgebung mit ihrer Familie und Freunden, unter professioneller Begleitung von Fachkräften versterben zu können.
Uns liegt es besonders am Herzen - auch neben den täglichen medizinischen und pflegerischen Tätigkeiten - für die schwerkranken Menschen und deren Begleiter „da zu sein“. Dies ermöglichen sie uns durch ihre Geldspenden, die so zu „Zeitspenden“ werden!
Vielen Dank vom gesamten Team, aber vor allem auch im Namen der Betroffenen, die davon profitieren, dass mehr Zeit zum Zuhören, Trösten und Beraten zur Verfügung steht. So haben wir für alle Fragen und Probleme ein offenes Ohr.

Seit einiger Zeit arbeitet Martin regelmäßig bei Querbeet, einem gemeinsamen Beschäftigungsprojekt des Troddwar – Kontakt.Netzwerk.Niedrigschwellig der Suchthilfe Aachen und des Café Plattform.
Er ist 33 Jahre alt. Nach jahrelanger Obdachlosigkeit wohnt er nun wieder in einer eigenen Wohnung. Durch die Arbeit bei Querbeet bekommt Martin eine Aufgabe und Sinn, sein Tag Struktur. „Hier erhalte ich die Chance, den Menschen zu zeigen, dass auch wir etwas drauf haben“, erklärt Martin seine Motivation. Sein Kumpel Jupp, 32 Jahre alt, ergänzt: „Es tut gut, wenn die Leute stehen bleiben und mich loben, wie schön das Blumenbeet geworden ist.“ Pro Stunde erhalten die beiden 1,50 Euro für ihren Einsatz sowie ein warmes Mittagessen in einer der beiden Einrichtungen. Dieses kleine „Honorar“ sowie die benötigten Pflanzen und Werkzeuge können wir dank der großzügigen Spenden finanzieren. Martin hat sein erstes Geld in einen Setzkasten investiert und züchtet nun Chilipflanzen auf der Fensterbank. Sein Traum: „Eine feste Arbeit in einem Gewächshaus, das wäre toll“.

Sie, liebe Glückspenderinnen und Glückspender, verschenken mit Ihren Zuwendungen Kindern, Obdachlosen, Familien, Sterbenden, Fremden und Kranken liebevolle Unterstützung, neue Perspektiven und lebensfrohe Glücksmomente.
Danke! Sie sind uns eine große Hilfe!

Ebenso herzlich danken wir unseren Sponsoren und Unternehmensspendern:

Die APAG und das Autohaus Jacobs stellen uns als Fonds-Partner besonders großzügige Budgets für unsere Arbeit mit Suchtkranken und mit Kindern zur Verfügung.

Aachener Parkhaus GmbH Jacobs Kinderfonds

Weitere Unternehmen sind als Projekt-Partner treu an unserer Seite.
Die Sozietät Delheid Soiron Hammer für das Café International, die Unternehmensgruppe Quadflieg für das Café Plattform sowie NetAachen für Kinderperspektiven.

Sozietät Delheid Soiron Hammer Unternehmensgruppe Quadflieg NetAachen

Wolfgang Offermann
Stabsstelle Öffentlichkeit & Kommunikation

Projekte

„Helfen Sie uns, damit wir helfen können!“

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Die Caritas

Not sehen und Handeln! Das ist unser Anspruch! Der Regionale Caritasverband Aachen engagiert sich. In vielen Arbeitsfeldern.

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